Filmvorführung im Scala-Kino: Der verlorene Mann
Ein Filmabend mit anschließender Diskussion rund um das Thema Demenz: "Der verlorene Mann" erzählt die Geschichte von Hanne und Bernd, deren scheinbar ruhiges Eheleben durch das plötzliche Auftauchen von Hannes früherem Ehemann Kurt auf den Kopf gestellt wird. Kurt leidet an fortschreitender Demenz und kann sich nicht mehr daran erinnern, dass er und Hanne seit zwanzig Jahren getrennt sind. Als sie ihn vorübergehend aufnehmen, bringt dies eine unerwartete neue Leichtigkeit in ihr Leben – doch die zunehmenden Herausforderungen verändern alles.
Der Film lotet mit viel Fingerspitzengefühl die Balance zwischen ernsten und humorvollen Momenten aus, die das Älterwerden mit sich bringt. Dabei stehen insbesondere die Feinheiten zwischen Tragik und Komik im Mittelpunkt. In den Hauptrollen begeistern Dagmar Manzel, Harald Krassnitzer und August Zirner mit nuanciertem Spiel.
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Woche der Demenz statt und bietet nach der Vorführung Raum für ein Gespräch mit Expert:innen aus den Fachbereichen Geriatrie, Neurologie sowie Gerontopsychiatrie und Psychotherapie.
Dabei wird die Thematik Demenz im Fokus unter dem Motto "(K)eine Frage des Alters" reflektiert.
Der Film stammt aus Deutschland (2026), wurde von Welf Reinhart inszeniert, dauert 106 Minuten und ist ab 12 Jahren freigegeben.
Der Eintritt ist frei, die Platzwahl erfolgt ohne Sitzplatzreservierung, der Einlass beginnt etwa 30 Minuten vor dem Filmstart.
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